Das Bergwerk
Das Meggener Bergwerk gehörte lange zu den großen Schwefelkies-, Blei-, Zink- und Schwerspatgruben der Welt. Seine Anfänge reichen über 140 Jahre zurück. Seit 1890 wurde aus Meggener Schwerspat und Zinklauge das Weißpigment "Lithopone" in der Schwesterfirma "Sachtleben-Chemie" in Duisburg- Homberg hergestellt.
1992 endete die Erzförderung wegen Erschöpfung der wirtschaftlich gewinnbaren Vorräte. Das Museum ist in der ehemaligen, vollständig erhalten gebliebenen Schachtanlage "Sicilia" untergebracht und informiert mit zahlreichen Exponaten mit verständlichen Texten und einem Film über die Abbauverfahren, die Aufbereitung der Erze und Weiterverarbeitung der Konzentrate. Eine der beiden Fördermaschinen kann in Gang gesetzt werden. In einem Stollen wird die Arbeit der Bergleute erklärt.
Am Siciliaschacht beginnt auch der 4,3 km lange Wanderweg mit 17 Informationsstationen durch die Meggener Bergbaugeschichte.
Zur Schachtanlage gehören:
- die Markenkontrolle mit dem Informationszentrum
- das Fördergerüst mit der Schachthalle und Fördergefäß
- die beiden Fördermaschinen
- die Druckluftkompressoren
- die Grubenwarte
- die Grubenfahrzeuge

